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Hallöchen

28. Juli um 21:13

Hallo zusammen  


Ich lese nun schon eine ganze Weile passiv hier mit und dachte, nun registriere ich mich auch einmal. Ich mag es allgemein mich mit anderen auszutauschen und und meinen "Horizont zu erweitern", wie man so schön sagt. Manchmal ist der Austausch mit anderen betroffenen oder mit neutralen Personen, egal in welcher Lebenslage, eine spannende und hilfreiche Sache.  

Ein wenig zu meiner Person: Ich bin weiblich, 27 Jahre alt und bin derzeit in einer Lehre zur Erzieherin. Seit fast sieben Jahren bin ich in einer glücklichen Beziehung und lebe mit meinem Partner zusammen. Da es ein Mehr-Generationen- Haus ist ist hier manchmal ein wenig etwas los, aber seine Familie besteht zum Glück aus herzensguten Menschen.
Derzeit befinden wir uns in einer spannenden Lebensphase, da wir beide nach langer Krankheit nun endlich in jene Berufe gefunden haben, Welche wir auch wirklich ausüben wollten, und nun auch endlich gemeinsam etwas kleines, eigenes aufbauen können. Mit 27 und 25 Jahren leider etwas spät, aber wir sind dankbar dafür, dass es uns trotz gesundheitlicher Probleme nun endlich gelingt Fuß zu fassen.

Ich freue mich sehr auf den Austausch mit euch!

Liebe Grüße =)

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30. Juli um 8:28

Gerne. Ich habe seit Jahren mit einer Tumorerkrankung in der Schilddrüse zu kämpfen. Daraus resultierend und auch wegen der unschön abgelaufenen Trennung meiner Eltern habe ich immer wieder depressive Episoden, die zum Teil recht heftig ausfallen. Derzeit geht es mir jedoch verhältnismäßig gut. Meinem Freund hingegen hat jahrelang ein sehr ausgeprägtes Reizdarm-Syndrom zu schaffen gemacht, Welches es für ihn lange Zeit nahezu unmöglich machte einer Ausbildung nachzugehen. Gesellschaftlich wird ein junger Mensch ohne Ausbildung meist wenig geschätzt, was dann auch zu Depressionen bei ihm führte, ebenfalls sehr heftig ausgeprägt zum Teil. Auch meine Erkrankung hat ihn da natürlich noch zusätzlich mit belastet. 

Nun hat er, zum Glück, endlich eine Ausbildung gefunden, Welche mit seiner Erkrankung konform geht und der Betrieb hat auch Verständnis dafür. Dadurch geht es ihm auch Gott sei dank wesentlich besser, wofür ich sehr dankbar bin.

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31. Juli um 9:43

Wir sind beide in Behandlung und derzeit geht es uns auch relativ gut Mit dem Reizdarm sagst du da was wahres, das scheint bei ihm tatsächlich auch sehr stark psychosomatische Ursachen zu haben. In seiner vorherigen Ausbildung stand er extrem unter Druck, eben aus Angst, Diese deshalb nicht zu schaffen. Leider war das dann auch der Fall, und in den paar Monaten, in denen er zu Hause war, war es besonders schlimm. Nun, da er wieder in Ausbildung ist geht es ihm wesentlich besser und die Beschwerden sind bei weitem nicht mehr so extrem.
Wir beide gehen auch sehr viel raus, oft im Wald spazieren, und seit einiger Weile auch regelmäßig schwimmen. Das hilft uns auch sehr gut. Vielen Dank für die netten Tipps!

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31. Juli um 9:44
In Antwort auf lairely

Wir sind beide in Behandlung und derzeit geht es uns auch relativ gut Mit dem Reizdarm sagst du da was wahres, das scheint bei ihm tatsächlich auch sehr stark psychosomatische Ursachen zu haben. In seiner vorherigen Ausbildung stand er extrem unter Druck, eben aus Angst, Diese deshalb nicht zu schaffen. Leider war das dann auch der Fall, und in den paar Monaten, in denen er zu Hause war, war es besonders schlimm. Nun, da er wieder in Ausbildung ist geht es ihm wesentlich besser und die Beschwerden sind bei weitem nicht mehr so extrem.
Wir beide gehen auch sehr viel raus, oft im Wald spazieren, und seit einiger Weile auch regelmäßig schwimmen. Das hilft uns auch sehr gut. Vielen Dank für die netten Tipps!

Achso, das habe ich vergessen: Ja, wir wohnen zusammen.

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1. August um 9:09

Hallo campino5, vielen Dank für deine lieben Tipps! das von dir angesprochene, nächtliche Gedankenspiel kennen wir beide durchaus sehr gut. Es hat schon häufig für schlaflose Nächte bei uns gesorgt. Bisher haben wir das so gehandhabt, dass wir direkt mit dem anderen darüber reden, vorausgesetzt, der andere ist noch wach. Ansonsten schreiben wir unsere Gedanken in ein speziell dafür angelegtes Tagebuch, was häufig auch hilft.
Ich höre mir in solchen Nächten auch gerne mal diese ASMR-Videos an, wenn dir das was sagt. Das wirkt anfangs sehr befremdlich, aber ich habe da zwei Künstler gefunden, die mir meist sehr gut helfen können.
Wenn alles keinen Sinn hat und ich nicht mehr aus dem Teufelskreis raus komme setzte ich mich meist wieder an den Schreibtisch und bin künstlerisch aktiv. Malen, zeichnen, makramee, Alles mögliche. Das bringt mich meist da wieder raus und ich bin in diesem Zustand tatsächlich am produktivsten
Ich werde deinen Vorschlag mal ausprobieren. Das scheint mir sinniger als mir die halbe Nacht in der Künstlerstube um die Ohren zu hauen. Vielen Dank dir!
Liebe Grüße

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